Aktuelles / Sonntag, 26.11.2017

Weihnachtsmärkte
in der City West

Einer der beliebstesten Weihnachtsmärkte Berlins. Doch Eintritt darf der Betreiber nicht erheben. Foto/pa/dpa

Manche sind ab Montag während der gesamten Adventszeit geöffnet, andere nur wenige Stunden: Adventsbasare und Weihnachtsmärkte ohne Garantie auf Vollständigkeit.

Von Carolin Brühl

Charlottenburg

Der Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg ist auch wegen seiner stimmungsvollen Kulisse einer der beliebtesten der Stadt. Vom 27. November bis 26. Dezember verwandeln wieder rund 250 internationale Anbieter den Ehrenhof sowie andere Bereiche der Schlossanlage in ein weihnachtliches Ensemble. Schlossilluminationen: Ein Highlight bildet die aufwendige Lichtillumination der Schlossgebäude und Parkbereiche, die Schloss und Weihnachtsmarkt in ein romantisches Licht zu tauchen. Zahlreiche Stände präsentieren neben traditionellem Kunsthandwerk auch typisch weihnachtliche Spezialitäten wie Lebkuchen, Glühwein, Holzofen-Brote und Pilzpfannen. Königlicher Weihnachtsmarkt für Kinder: Der Königliche Weihnachtsmarkt für Kinder vor der Kleinen Orangerie lockt die kleinen Besucher mit historischen und nostalgischen Attraktionen wie Luftschaukel, Riesenrad, Kettenflieger, Pferde-Karussell, einer kleinen Spezial- Eisenbahn und einer Mini-Achterbahn.
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 14-22 Uhr, Freitag bis Sonntag von 12-22 Uhr, 1. und 2. Weihnachtsfeiertag von 12-20 Uhr, Heiligabend geschlossen, Eintritt: frei

Zum 34. Mal jährt sich vom 27. November bis 7. Januar der Weihnachtsmarkt rund um die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche mitten im Herzen der City West. An rund 170 liebevoll dekorierten Ständen und Weihnachtshäuschen auf dem barrierefreien Weihnachtsmarkt gibt es viel zu entdecken. Bei weihnachtlicher Musik können die Besucher Christbaumschmuck, handgefertigtes Spielzeug, liebevolle Accessoires, Weihnachtsdekoration und Kunsthandwerk aus ganz Deutschland bestaunen und kaufen. Der Goldschmied bietet handgefertigte Kostbarkeiten und lässt sich gerne bei seiner Arbeit über die Schulter blicken. Für leuchtende Kinderaugen sorgt der Weihnachtsmann höchstpersönlich, der in seiner Hütte am Fuß der Tanne bis Weihnachten täglich Kinderwünsche entgegen nimmt und Geschenke verteilt. Neben der großen illuminierten Weihnachtstanne und den über 100 kleinen, festlich dekorierten Weihnachtsbäumen gehören die zwei großen Weihnachtspyramiden zu den Höhepunkten des Weihnachtsmarktes. Die weltweit längste Weihnachtsbeleuchtung entlang des Kurfürstendamms sorgt zudem für einen stimmungsvollen Rahmen.
Öffnungszeiten: Sonntag bis Donnerstag von 11-21 Uhr, Freitag bis Sonnabend von 11-22 Uhr, Heiligabend von 11 bis 14 Uhr, Weihnachten 25. und 26. Dezember 13 bis 21 Uhr, Silvester 11 bis 01 Uhr, Neujahr 13 bis 21 Uhr, Eintritt: frei

Weihnachten im Zentrum der City West: Der Weihnachtsmarkt rund um die Gedächtniskirche. Foto: photoHuber

Kinder stehen im Mittelpunkt des Sternenmarkts an der Kirche Alt-Lietzow am 3. Dezember: Während die Eltern bei Musik und Glühwein den 1. Advent genießen, basteln die Kleinen Geschenke, lassen sich schminken und verzieren Plätzchen in der Weihnachtsbäckerei. Der Sternenmarkt beginnt um 15 Uhr mit einer Andacht und endet mit einem Gottesdienst und Chorgesang um 18 Uhr.
Adresse: Kirche Alt-Lietzow, Alt-Lietzow 23

Die Luisenkirche veranstaltet ihren Adventsmarkt am 17. Dezember. Im Anschluss an den musikalischen Familiengottesdienst um 14 Uhr wird es stimmungsvoll auf dem Gierkeplatz: mit weihnachtlichen Köstlichkeiten, Aktionen für Kinder und ausgesuchtem Kunsthandwerk.
Adresse: Luisenkirche, Gierkeplatz

Kunsthandwerker aus dem Klausenerplatz-Kiez bieten am zweiten Adventswochenende, 9. und 10. Dezember auf einem Weihnachtsmarkt rund um das Bröhan-Museum ihre Produkte an. Es gibt auch Glühwein, Bratwürstchen sowie Kaffee und Kuchen. Diesen Weihnachtsmarkt zeichnet aus, dass der nachbarschaftliche Zusammenhalt hier deutlich spürbar ist. Mit vielen Veranstaltungen wollen Anwohner und Gewerbetreibende des Kiezbündnisses Klausenerplatz ein harmonisches Zusammenleben von Menschen verschiedener Generationen, Nationalitäten und Weltanschauungen fördern.
Öffnungszeiten: Sonnabend, 9. Dezember und Sonntag, 10. Dezember 2017, von 13 bis 18 Uhr. der Eintritt ist frei.

Der soziale Weihnachtsmarkt der Goldnetz gGmbH findet 2. Dezember von 12 bis 17 Uhr auf dem Klausenerplatz statt. Mit gespendetem Holzspielzeug, Büchern, Spielwaren, aufgearbeiteten Fahrrädern und vielem mehr ist für jeden etwas dabei. Natürlich kommt auch der Nikolaus zu Besuch und bei der Tombola gibt es nur Gewinne. Das vorweihnachtliche Bühnenprogramm mit Posaune und Geige reicht von Weihnachtssoul über Rock bis Pop. In Kooperation mit der Berliner Tafel e.V. ist auch für den kleinen und großen Hunger gesorgt. Die Währung auf dem Markt ist der Goldtaler. Ein Goldtaler entspricht 50 Cent und ist an der Kasse am Eingang einzutauschen. Der Markt richtet sich an alle, die monatlich über weniger als 900 Euro Nettoeinkommen verfügen. Mitzubringen sind der „berlinpass“, der  ALGI/II-, der Rentenbescheid oder eine Verdienstbescheinigung. Diese Unterlagen gelten in Verbindung mit Ihrem Personalausweis.

Das Gottfried-Keller-Gymnasium auf der Mierendorff-Insel lädt am 4. Dezember, von 16 bis 19 Uhr, zu einem Weihnachtsbasar ins Schulhaus an der Olbersstraße 38 ein.

Die Fußgängerzone Wilmersdorfer Straße verwandelt sich zwischen dem 27. November und 28. Dezember auch in diesem Jahr wieder in eine weihnachtlich geschmückten Einkaufsmeile. Wer hier mit Kindern unterwegs ist, kann eine kleine Pause einlegen, um den Weihnachtsmann zu begrüßen, der täglich ab 17 Uhr kleine Geschenke verteilt. Zwischen den geschmückten Hütten finden Aufführungen von Straßenkünstlern und Straßenmusikern statt.
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 11 bis 21 Uhr, Sonntag von 13 bis 19 Uhr. Heiligabend und an den Weihnachtsfeiertagen geschlossen. Der Eintritt ist frei.

Nach einem Familiengottesdienst am 3. Dezember um 14 Uhr öffnet der traditionelle Adventsbasar der Evangelischen Kirchengemeinde Neu-Westend im frisch renovierten Gemeindesaal. Bücher, Dekoration und Antiquitäten stehen ab 15 Uhr zum Verkauf. Der Erlös kommt der Teestube für Bedürftige in der Gemeinde und dem Projekt „SOS – Gewalt“ zugute, dass Anti-Gewalt-Trainings für israelische und palästinensische Jugendliche organisiert. Um 18 Uhr spielen und singen die Bläser der Kirche und die Kantorei Adventslieder zum Zuhören und Mitsingen.
Adresse: Ev. Kirchengemeinde Neu-Westend, Eichenallee 47-53

Besucher können sich am 3. Adventswochenende, 16. und 17. Dezember, auf  „Weihnachten in Westend“ mit winterliche Spezialitäten und süße Leckereien sowie einen Falkner samt freifliegenden Greifvögeln sowie eine Krippe mit lebenden Tieren freuen. Außerdem wird es wieder eine große Kunsthandwerkermeile geben. Künstler und Kunsthandwerker stellen hier ihre Produkte aus, lassen sich bei der Arbeit über die Schulter sehen und verkaufen ihre selbst gefertigten Kunst-Stücke an Ort und Stelle – von Keramiken, Malereien und Schmuckstücken bis zu Spielzeug und Kleidung. Organisiert wird der kunsthandwerkliche Weihnachtsmarkt vom Family & Friends e. V., der als lokale Nachbarschaftsinitiative dazu beitragen möchte, dass die unverwechselbare Kiez-Kultur von Westend lebendig erhalten und damit die Lebensqualität an diesem Ort nachhaltig verbessert wird.
Öffnungszeiten sind an beiden Tagen von 12 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei

Der kleine Nikolausmarkt im Rathaus Charlottenburg mit liebevoll selbst gemachtem Holzspielzeug, Keramik, Bildern, Stoff- und Filzarbeiten, Seifen und Kerzen und auch Marmelade und Keksen hat sich zu einem Geheimtipp für Geschenkideen entwickelt. Alles stammt aus den Werkstätten und Küchen von Bildungs- und Beschäftigungsträgern, die sich für die Integration von Menschen in den Arbeitsmarkt engagieren, bzw. Menschen eine Beschäftigung bieten, die wegen einer Behinderung oder psychischen Erkrankung keinen Zugang zum Arbeitsmarkt finden. Der Nikolausmarkt ist 2007 als Initiative der Abteilung Soziales entstanden, um die Zusammenarbeit mit verschiedenen Projekten und Trägern auf ansprechende Weise darzustellen.
Öffnungszeiten: Nur am 30. November von 11 bis 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

„Very British“ geht es am 9. Dezember auf dem Weihnachtsmarkt der St. George’s Episcopal Church der Anglikanischen Kirche zu. Auf dem Kirchengelände an der Preußenallee 17 in Westend gibt es neben Geschenken, handwerklicher Kunst, selbstgebackenen Kuchen und Keksen, traditionellen Pies auch jede Menge andere Spezialitäten von den britischen Inseln. Besinnlich wird es mit englischer Weihnachtsmusik mit Chören, Dudelsack und Weihnachtslieder zum Mitsingen. Ein Stand bietet englische Bücher zum Verkauf.
Öffnungszeit: 14.30 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei

Wilmersdorf

Auf eine lange Tradition blickt der Weihnachtsmarkt an der Grunewaldkirche zurück: Er wird in diesem Jahr 40 Jahre alt. An 60 Ständen wird am 3. Dezember von 11 Uhr bis 19 Uhr hauptsächlich von den Grunewalder Kirchengemeinden beider Konfessionen und gemeinnützigen Organisationen Kulinarisches, Informatives und auch Dekoratives zur Weihnachtszeit angeboten. Viele der Stammbesucher wissen genau, dass sich die Stände mit dem Glühwein nach Alt-Grunewalder Rezept immer an den „Ecken“ befinden. Und die Kinder, die jedes Jahr wieder kommen, überlegen schon auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt, ob sie zu Beginn lieber einen Crêpe oder eine Waffel essen wollen. Die jungen Besucher können in der Kirche basteln und beim Kinderprogramm dabei sein. Die Gewinne werden für karitative Projekte gespendet . Für Kinder tanzen ab 14.30 Uhr die Puppen in einem Weihnachtsspiel; im Anschluss ist Zeit zum Malen und Basteln. Adventslieder zum Mitsingen sind ab 16 Uhr in der Kirche zu hören, bevor der Markt um 18 Uhr mit einer ökumenischen Andacht ausklingt.
Adresse: Grunewaldkirche, Bismarckallee 28b, 14193 Berlin

Adventsmarkt der Grunewaldkirche. Foto: Peter Thoelldte

Das Johannische Sozialwerk lädt vom 1. bis 3. Dezember wieder zum Weihnachtsmarkt im St.-Michaels-Heim in Grunewald ein. Angeboten werden die begehrten, mit viel Liebe erstellten Handarbeiten, kunstgewerblichen Arbeiten und Bastelarbeiten, darunter die filigranen Engelchen. Auch die leckeren Backwaren und Süßigkeiten finden reißenden Absatz. Beim angebotenen Trödel können die Besucher so manchen Schatz erwerben. Wer selbst keine Zeit findet, einen Adventskranz oder ein Advents- und Weihnachtsgesteck für die Weihnachtszeit zu basteln, kann sich im St. Michaels Heim eindecken. Zudem gibt es verschiedene kulturelle Angebote. Kinder können sich an den Spiel- und Aktionsmöglichkeiten beteiligen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Ein Chor sowie ein Bläserchor sorgen für das passende musikalische Ambiente. Besucher sind zum Weihnachtsliedersingen eingeladen. Am Sonntag um 11 Uhr findet ein Adventsgottesdienst statt. Zum Abschluss eines jeden Tages gibt es eine Kurzandacht.
Öffnungszeiten: Freitag von 16-20 Uhr, Samstag 14 bis 20 Uhr, Sonntag von 12 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Alles, was den Advent besonders macht, lässt sich am 9. Dezember von 12 bis 18 Uhr in der Wilmersdorfer Lindenkirche erleben: Weihnachtliche Bläser- und Orgelmusik, Lagerfeuer im Lindengarten, Würstchen, Glühwein und Waffeln, gemeinsames Adventsliedersingen und Geschichten. Bücher und das ein oder andere Weihnachtsgeschenk lassen sich auf dem Basar finden.
Adresse: Lindenkirche, Homburger Straße 48

Der Dänische Weihnachtsmarkt am 2. und 3. Dezember in der Christianskirche der Dänischen Gemeinde in Wilmersdorf bringt nordische Weihnachtsstimmung in die Hauptstadt. Besucher können sich auf landestypische Leckereien wie Smørrebrød, Æbleskiver, Glögg und Lakrids freuen. Der Markt bietet unter anderem dänische Lebensmittel, Textilien, Kindermode, dänisches Design und Spielzeug. Eine Jazzband sorgt für entspannt-besinnliche Stimmung.
Adresse: Brienner Str. 12
Öffnungszeiten: Samstag von 12-19, Sonntag von 12-18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Auf dem Schwedischen Weihnachtsbasar der Schwedischen Victoriagemeinde am 2. und 3. Dezember in Wilmersdorf können Besucher erleben, wie im hohen Norden Weihnachten gefeiert wird. Zu entdecken gibt es neben schwedischen und norwegischen Köstlichkeiten wie die schmackhaften Elchwürste oder die Grüne Prinzesstorte für Marzipanliebhaber auch Kunsthandwerk, Weihnachtsschmuck sowie Textilien. Lucia, die schwedische Lichterkönigin, besucht den Weihnachtsmarkt an beiden Tagen um 16 Uhr.
Adresse: Landhausstraße 26
Öffnungszeiten: Samstag von 10 bis 19 Uhr, Sonntag von 12 bis 18 Uhr, Der Eintritt kostest 1 Euro.

Das Naturschutzzentrum Ökowerk am Teufelssee veranstaltet 2017 keinen Weihnachtsmarkt. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gibt es am 26. November von 11 bis 16 Uhr aber die Möglichkeit Adventskränze und Gestecke aus Naturmaterialien zu basteln, weihnachtlichen Baumschmuck zu gestalten sowie Engel aus Porzellan zu bemalen. Beitrag pro Kranz nach Materialverbrauch: Zwölf bis 20 Euro. Der Eintritt ist frei.
Adresse: Teufelsseechaussee 22.