Aktuelles / Sonntag, 16.07.2017

Schnäppchen für die feine Lebensart beim KPM-Hoffest

KPM-Fest im Hof der denkmalgeschützen Manufakturgebäude an der Wegelystraße in Charlottenburg. Foto: Carolin Brühl

Zwei Tage lang lockt ein abwechslungsreiches Programm KPM-Fans in das Manufakturquartier. Zu sehen sind auch die Prozesse der Entstehung des weißen Goldes.

Freunde edel gedeckter Tische können dieses Wochenende ihre Bestände an Porzellan, Gläsern oder Tischwäsche auf dem Hoffest der Königlichen Porzellan-Manufaktur (KPM) ergänzen. Nach einigen Krisenjahren hat sich die Manufaktur in auf dem denkmalgeschützten Manufakturgelände an der Wegelystraße in Charlottenburg mit Qualität und innovativen Entwürfen wieder in ganz Deutschland und weltweit eine treue Kundschaft erarbeitet.

Ein Klassiker der KPM ist das Porzellan Kurland. Freunde des historischen Porzellans suchen auch bei den Angeboten zweiter Wahl nach Schnäppchen. Foto: Carolin Brühl

Der besondere Charakter des Festes entsteht durch die Beteiligung der Manufakturisten und Mitarbeiter der Hauptstadt-Manufaktur, die sämtliche Verkaufsstände, Bars und Attraktionen selbst organisieren und betreuen. Auf diese Weise bietet das Fest auch die Möglichkeit, die Menschen und Prozesse hinter den Kulissen näher kennen zu lernen. Zudem sorgen auch die Berliner Unternehmen Curry36 und das Brauhaus Lemke für das leibliche Wohl der Gäste. Untermalt von einem musikalischen Rahmenprogramm, erfreut sich der Nachwuchs an Nikis Kinderclub.

Haben ein wachsames Auge auf das Treiben: Manufaktur-Begründer, Preußenkönig Friedrich II. und seine Frau Elisabeth. Foto: Carolin Brühl

Die hauseigene Ausstellung KPM-Welt lädt die Gäste des Hoffestes zu einem historischen Rundgang durch die KPM-Epochen ein. KPM-Kreativkopf Thomas Wenzel ist ebenfalls vor Ort und erzählt persönlich Näheres zu seinen neusten Entwürfen. Einen weiteren Höhepunkt stellt die aktuelle Hoffest-Kollektion dar, die von den Auszubildenden der Berliner Manufaktur eigens für diesen Zweck designt wurde. Gewinnspiele und Angebote aus Friedrichs Schatzkammer bieten ebenfalls die Gelegenheit, sich das ganz persönliche Hoffest-Souvenir und gleichzeitig ein Stück KPM-Kultur mit nach Hause zu nehmen.

Heiße Ware: Auch Informationen beispielsweise zum Brennvorgang des Porzellans werden im Rahmen des Hoffestes gezeigt. Foto: Carolin Brühl

Zur Geschichte der KPM

Die KPM Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH, kurz KPM, gehört heute zu den ältesten Manufakturen Europas. Mit Gründung der Manufaktur 1763 durch den Preußenkönig Friedrich II. wurde das kobaltblaue Zepter zum Markenzeichen für handgefertigten Luxus, stilbildendes Design und beständige Werte. Seit 2006 ist der Bankier Jörg Woltmann Alleingesellschafter der KPM Berlin. Das traditionsreiche Unternehmen beschäftigt rund 200 Mitarbeiter. Deutschlandweit betreibt die Manufaktur neben dem Manufakturverkauf zwölf eigene Verkaufsgalerien und arbeitet auf nationaler und internationaler Ebene mit ausgewählten Handelspartnern zusammen. Die Erlebnisausstellung auf dem Manufakturgelände in Berlin Mitte vermittelt exklusive Einblicke in das künstlerische und handwerkliche Schaffen der über 250 Jahre alten Luxusmanufaktur. Die Service Kurland, dessen klassizistische Form 1790 entwickelt wurde, und Urbino aus der Epoche der Neuen Sachlichkeit zählen zu den Bestsellern der KPM Berlin.

Information

KPM Berlin Hoffest, Sonnabend, 15. Juli 2017 von 10 Uhr bis 18 Uhr, Sonntag, 16. Juli 2017 von 13 Uhr bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.