Aktuelles / Freitag, 30.10.2015

New York is King,
Berlin is Princess

Gaby Barton berichtet Center-Manager Uwe Timm von ihrer Reise nach New York Foto: Brigitte Schmiemann

Hauptgewinn New York. Gaby Barton, die im Frühjahr anlässlich des Jubiläums des Europa-Centers den 1. Preis gewann, ist zurück. Mit vielen Erlebnissen.

Von Brigitte Schmiemann

„Total erstaunt“ sei sie gewesen, als sie die Benachrichtigung über den Hauptgewinn zu Hause im Computer als E-Mail-Benachrichtigung las, erinnert sich Gaby Barton. Die Werbegemeinschaft des Europa-Centers hatte ihre Teilnehmerkarte im April gezogen. Anlässlich eines Fototermins und Gesprächs über ihre Reise hat sie sich mit Uwe Timm, dem Manager des Europa-Centers, jetzt in dessen Büro getroffen.

Dass die Karte doch noch in der richtigen Box landete, war keine Selbstverständlichkeit. Schließlich wohnt Gaby Barton nicht in der City West, sondern in Mitte. Sie hatte zwar am 2. April, als Europa-Center Eigentümer Christian Pepper und der Regierende Bürgermeister Michael Müller beim Festakt vor der Wasseruhr sprachen, die Karte mitgenommen – aber noch nicht ausgefüllt. Und das sollte auch noch dauern. Wer weiß schließlich auf Anhieb, wie viele Buslinien am Europa-Center halten. Doch dann war es schließlich soweit. Die Karte landete in der Box.

Gaby Barton ist jetzt von ihrer Reise aus New York, die sie zusammen mit einer Freundin machte, zurück. Mit vielen Eindrücken, über die sie im Internet auf ihrer Homepage (www.new-york-reise.tips) und später auch in einem Buch, das sie im Eigenverlag herausbringen will, berichtet.

Rockefeller Center diente Pepper als Vorbild

Darin soll die Vorgeschichte, wie es zu dem Hauptgewinn kam, einen großen Teil einnehmen. Aber auch die Vorrecherche mit praktischen Tipps, welche Hotels empfehlenswert sind, welche Restaurants. Auch Erlebnisse wie der Besuch im Museum of Modern Art an einem Freitag will sie schildern. „Wir waren freitags da, es regnete, der Eintritt war frei, und es war total voll“, erinnert sie sich. Der Besuch des Rockefeller Centers, das dem Erbauer des Europa-Centers Karl Heinz Pepper Anfang der 60er-Jahre als Vorbild diente, hat ihr gefallen, vor allem der Besuch der Aussichtsplattform „Top of the Rock“ im 70. Stock des Wolkenkratzers.

„Unterhaltsam und mit einem Augenzwinkern“ will Gaby Barton ihre Erlebnisse schildern. Sie hat schon im Vorfeld der Reise viel recherchiert. Ihr extra für New York kreiertes T-Shirt mit dem Schriftzug „New York is King, Berlin is Princess“ zeugt schon von ihren gründlichen Vorbereitungen.

Taschengeld zum Shoppen gehörte zum Gewinn

Insgesamt hat ihr der viertägige Ausflug über den Atlantik gefallen und sie sagt: „Meine Bindung zum Europa-Center ist stärker denn je.“ Der Lufthansa-Flug für zwei Personen in der Premium-Economy mit etwas mehr Platz sei „sehr angenehm gewesen“, ebenso das Hotel Andaz, das sie selbst auswählen konnte. Und auch ein Taschengeld in Höhe von 1000 Euro zum Shoppen im Rockefeller Center gehörte noch zum Hauptgewinn. In einer weißen Stretch-Limo waren sie und ihre Freundin, die für das Fotografieren zuständig war, vom John-F.-Kennedy-Airport abgeholt worden.

New York besuchte Gaby Barton jetzt zum dritten Mal. Als sie 1991 das erste Mal dort war, sei sie überwältigt von der Hochhausarchitektur gewesen, auch von der Quirligkeit der Stadt und der kulturellen Vielfalt. Von 2005 bis 2010 lebte sie dann jedoch in Dubai. „Für die Hochhäuser hätte ich also nicht mehr nach New York reisen müssen“, sagte die Immobilienexpertin und Autorin, die hofft, dass sich Berlin in Zukunft auch ein bisschen aufgeschlossener für die Hochhausarchitektur zeigt.