Aktuelles / Dienstag, 21.07.2015

Drei „Perlen aus Licht“ beleuchten die Brücken

Die Unterführung an der Kantstraße ist jetzt beleuchtet Foto: Arup, Ulrich Rossmann

Mit der Kantstraße ist jetzt auch die letzte der insgesamt drei neuen Brückenbeleuchtungen in der City West fertig. Das Projekt dauerte vier Jahre.

Brigitte Schmiemann

Drei Bahnbrücken in der City West sind jetzt mit neuen Lichtkonzepten illuminiert. Die Brücke über der Bleibtreustraße warnach einer langen Vorbereitungsphase im September 2013 die erste, deren Illumination in Betrieb genommen werden konnte. Es folgte im Februar diesen Jahres die Brücke am Bahnhof Zoo über der Hardenbergstraße und schließlich jetzt die an der Kantstraße. Das Konzept der Beleuchtung stammt von den Lichtplanern des Planungs- und Beratungsbüros Arup Deutschland GmbH sowie dem Künstler Hans Peter Kuhn.  „In dem Werk wird Nachhaltigkeit durch den Einsatz moderner stromsparender LEDs erreicht und ästhetisch auf die Lichtwerke der Neuen Sachlichkeit Bezug genommen“, so Kuhn.

Auch die AG City lobt die Installation. „Die Bahnbrückenbeleuchtung trägt zu einer deutlichen Verbesserung der Aufenthaltsqualität bei und fördert die Verkehrssicherheit und Sauberkeit in diesen Bereichen“, sagte Klaus-Jürgen Meier, Chef der AG City. Als Interessenvertretung der City West sei es daher selbstverständlich für den Verein gewesen, das Projekt zu unterstützen: „Wir haben die geforderte Kofinanzierung für die Wartungs- und Betriebskosten für zehn Jahre zugesichert, und mit Unterstützung der Anrainer und Sponsoren ist es uns gelungen, den Großteil dieser Kosten bereitzustellen.“ Auch Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD) bezeichnete das Projekt als „gelungen“. Die Beleuchtung sei sichtbares Zeichen einer immer deutlicher werdenden Dynamik in der City West. Außerdem stifte das Projekt Vertrauen für weitere Kooperationen.

Das Projekt „Perlen aus Licht – Lichtkonzept Bahnbrücken in der City West“ wurde gemeinschaftlich von öffentlicher und privater Seite getragen. Vorbereitungs-, Planungs- und Baukosten sind hauptsächlich mit Geld aus dem Bund-Länder-Programm „Aktive Zentren“ finanziert worden. Über die Höhe des viel gelobten Projekts wurde in der Mitteilung allerdings geschwiegen, die Förderhöhe war auch auf Nachfrage beim Regionalmanagement City West am Dienstag nicht zu erfahren.

Bauherr der Lichtinstallationen war das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf. Die Deutsche Bahn unterstützte das Vorhaben ebenfalls, indem sie die Brückenkonstruktion reinigen ließ sowie anteilige Finanzierungen beim Taubenschutz sowie den Betriebs- und Wartungskosten übernahm, teilte das Regionalmanagement weiter mit.