Aktuelles / Freitag, 25.08.2017

Bikini-Haus bekommt
einen Foodmarket

Eigenwilliger Bau: Das Bikini-Haus an der Budapester Straße. Foto: pa/dpa/Schoening

Von der Currywurst bis zu Poke Bowls aus Hawaii: Das Bikini-Haus will mit einem Mix von Spiesen aus vielen Ländern der Erde Kunden anlocken.

Von Peter Oldenburger

Vor drei Jahren öffnete das neu gestaltete Bikini-Haus an der Budapester Straße 38. Derzeit laufen im ersten Obergeschoss umfangreiche Bauarbeiten für den künftigen Foodmarket „Kantini“, also ein Ensemble gastronomischer Einrichtungen, deren Eröffnung im Winter 2017/18 erfolgen soll. Trotz des ohnehin großen Angebots an Restaurants im Bereich Zoologischer Garten und Kurfürstendamm geben sich die Macher des Bikini-Hauses optimistisch. „Mit dem Kantini schaffen wir eine neue kulinarische Destination, die es so bisher in der City West noch nicht gibt. Besucher können sich auf einen spannenden Mix an Anbietern freuen“, sagt Bikini-Geschäftsführerin Antje Leinemann.

Erste Mieter stehen fest

Inzwischen stehen auch die ersten Mieter für das Kantini fest. Dazu zählt die Berliner Curry Company, die den beliebten Imbiss in mehreren Variationen anbietet. Freunde italienischer Küche sollen bei Pasta Deli und bei Italian Street Food auf ihre Kosten kommen. Hinzu kommt mit dem EO Market ein Anbieter, dessen Gäste sich ihr Lieblingsgericht individuell aus unterschiedlichen Komponenten zusammenstellen können.

Außergewöhnliche Gerichte aus aller Welt

Authentische mexikanische Küche verspricht das Chaparro Cucina, während Anhänger der Middle East Cuisine im Djimalaya israelische Gerichte kennen lernen können. Asiatische Küche soll im Royals & Rice angeboten werden, darunter ausgefallene koreanische Kreationen. Als bisher europaweit einmalig wird das Konzept von Sons of Mana angesehen, bei denen hawaiianische Spezialitäten wie Poke Bowls angeboten werden. Wer Spaß an außergewöhnlichen Desserts hat, kann bei der Eis-Manufaktur Ice Guerilla sowie der aus Südafrika stammenden Patisserie Yummyness vorbei schauen.

Panorama-Fenster mit Blick auf den Zoo

Ein zum Zoologischen Garten gerichtetes Panoramafenster soll die Atmosphäre in der dann lichtdurchfluteten Loggia bestimmen. Das Fenster wird drei Meter hoch und 18 Meter lang sein. Der Foodmarket wird eine Fläche von 1800 Quadratmetern umfassen.
Das 1957 fertiggestellte, denkmalgeschützte Bikinihaus hat eine Länge von 200 Metern. Früher teilte ein von Säulen eingefasstes Luftgeschoss, welches heute komplett verglast ist, das Bauwerk in eine obere und eine untere Hälfte. Diese Besonderheit erinnerte die Berliner an die damals noch revolutionäre Bademode, den Bikini. Heute befindet sich in den unteren drei Etagen eine Shoppingmall mit Einzelhandel und Gastronomie. Das dritte bis sechste Obergeschoss beherbergt Büroetagen. Als ein Highlight des Gebäudekomplexes gilt die 7000 Quadratmeter große begrünte Dachterrasse mit Blick auf den Zoo.